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»Gabber«-Szene

Anhänger der »Gabber«-Szene definieren sich in erster Linie über ihren Techno-Musikgeschmack und wähnen sich als die Elite der Techno-Szene. In ihrem äußeren Erscheinungsbild ähneln sie den Skinheads. »Gabber« sind kahlköpfig und tragen Bomberjacken, jedoch keine Springerstiefel, sondern Turnschuhe. Sie sind in der Regel unpolitisch. Dennoch gibt es Überschneidungen zwischen rechtsextremistischen Skinheads und den »Gabbern«.

http://www.hyperlink-gegen-rechts.de

Rechte Techno-Fans Mit Musik und festen Treffpunkten ziehen Rechte in NRW immer mehr Anhänger der ursprünglich unpolitischen Gabber-Szene an

Freitag, gegen 18 Uhr. Ein jugendlicher Glatzkopf mit Bundeswehrgürtel betritt das Service-Center des Bochumer Hauptbahnhofes. Sofort stürmen drei Polizisten in Zivil hinter ihm her. Ausweiskontrolle! Er wolle doch nur nach Oberhausen fahren, schimpft der Skinhead. Doch alles Lamentieren nützt nichts. Die Polizei hat ein Klapp-Messer in seiner Tasche gefunden. Die Waffe wird eingezogen, ihr Besitzer festgenommen. An diesem Freitag nachmittag jagt ein Trupp von Polizisten hinter allen Glatzköpfigen am Bahnhof her. Und kontrolliert auch gleich die rund 50 Linken mit, die sich zu einem "antifaschistischen Bummeln" getroffen haben, um gegen das verstärkte Auftreten der Rechten am Bahnhof zu demonstrieren. Seit Wochen treffen sich hier freitags Kahlköpfe. Darunter auch rechte Anhänger der Gabber-Szene. Gabber-Fans definieren sich in erster Linie über ihren Techno-Musikgeschmack. Ein Teil der Szene ist aber rechtsgerichtet und damit Ausdruck einer rechten Szenekultur, die in Nordrhein-Westfalen und insbesondere im Ruhrgebiet immer mehr Anhänger findet. In Köln macht der Nazi-Rock-Versand Rock-o-Rama von sich reden. In Düsseldorf hat sich der Plattenladen "Power Station" zum gemeinsamen Treffpunkt der "Kameradschaft Düsseldorf" und rechter Skins entwickelt. Mitglieder der Düsseldorfer Skinband "Reichswehr" überfielen unlängst einen Türken, der nach Polizeiangaben großes Glück hatte, nicht schwerverletzt zu werden (taz berichtete). Rechtsextremisten versuchen auch jenseits des rechten Gröhl-Rocks, musikalischen Einfluss auf Jugendliche zu nehmen. So vertreibt der Mülheimer Nazi-Verleger Werner Symanek über sein Label "Heliocentric" rechte Musik-CDs für die Dark-Wave-Szene. Zum Beispiel Tonträger zu Ehren der Nazi-Filmerin Leni Riefenstahl und des Nazi-Bildhauers Josef Thorak, auf denen sich die bekanntesten rechten Bands der Dark-Wave-Szene ein Stelldichein geben, wie die britische Düster-Combo "Death In June", zu deren Repertoire das Horst-Wessel-Lied zählt. Die rechte Gabber-Szene ist noch ziemlich unbekannt. Selbst bei der Polizei. Eine Sprecherin doziert, es gebe rechte Skinheads, die Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln, und Linke, die rote Schnürsenkel tragen. Und dann seien da noch die kahlköpfigen Gabber, "die Turnschuhe tragen und Techno hören". Die Antifas auf dem Bochumer Bahnhofsvorplatz können über eine solche Beschreibung nur lachen: "Die Szenen lassen sich nicht trennen, die Gabber hängen mit den anderen Skinheads ab", sagt einer. Die rechten Gabber hätten sich früher am Dortmunder Hauptbahnhof getroffen, berichtet ein anderer. Seit sie dort vertrieben wurden, habe sich Bochum zu einem Treff für die rechten Technofans aus dem Pott entwickelt. Über die Gesinnung der Gabber gibt vor allem das Internet Aufschluß. Da lamentieren sie über "Scheiß Neger", über die "Türken-Hauptstadt Herne" und die "dreckigen Ausländer". Auf Platz eins der www.gabber.de-Charts steht unangefochten der Titel: "Powerstation Holocaust". Aber das Bild ist uneinheitlich. Einer schreibt: "Ich mag den Großteil der Türken bei uns auch nicht, aber die Leute, die meinen Gabber = Rechts, sind einfach zum Kotzen." Ein anderer Gabber meint: "Es kommt auf die Musik an, auf sonst nichts!" und ein Dritter ärgert sich über die "vielen möchtegern Nazis auf Gabber-Partys im Ruhrgebiet." Fakt ist aber, daß rechte Glatzköpfe, darunter Gabber, in den letzten Wochen Bochums Kneipenviertel, das Bermuda Dreieck, unsicher gemacht haben. Es kam zu Pöbeleien und gewalttätigen Übergriffen gegen Ausländer. Treffpunkt der Rechts-Gabber war zuletzt die Kneipe "Seck´s" in der Brüderstrasse. Inzwischen soll es dort Hausverbot für sie geben. Die anderen Kneipiers wollen gegen die massive Ansammlung der Gabber vorgehen. Sie haben einen "Initiativkreis Bermuda-Dreieck" gegründet. Initiativkreis-Sprecher Dirk Steinbrecher: "Es geht hier schließlich um den guten Ruf eines gewachsenen Gastronomieviertels."

http://www.taz-nrw.de

Eine neue Erscheinungsform zeigt sich derzeit durch die sog. Gabber-Szene. Die Anhänger dieser Szene definieren sich in erster Linie über ihren Musikgeschmack, der im Bereich der Techno-/Hardcoremusik liegt. Sie ähneln in ihrem äußeren Erscheinungsbild durch das Tragen von Bomberjacke und ihren kahlköpfigen Frisuren den Skinheads. Die Unterscheidung zeigt sich jedoch einerseits am Tragen von Turnschuhen anstelle von Springerstiefeln und andererseits an aufgeschlitzten Außennähten ihrer Jeanshosen. Die Gabber-Szene ist grundsätzlich unpolitisch, jedoch sind einige Überschneidungen zwischen rechtsextremistischen Skins und Gabber-Angehörigen bekannt. Zu nennen sind in diesem Themenzusammenhang noch in der rechtsextremistischen Szene beliebte Markenprodukte, wie die Kleidung der Firma Pitbull Germany oder der Firma Lonsdale. Insbesondere bei Pullovern oder T-Shirts der Fa. Lonsdale zeigt sich (bei geöffneter Bomberjacke) lediglich die mittlere Buchstabenkombination „NSDA".

http://www.polizei.nrw.de/bochum/bo/kripo/staatschutz/symbolik/symbolik.

http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=20473&IDC=2&DB=O2P

 

Woher kommen eigentlich die ganzen Vorurteile?!?

Das ist leider das, was viele denken.... Und leider machen sich die wenigsten mal die Mühe nachzufragen, was es damit wirklich auf sich hat!!!!! Viele, die sich zwar mit Gabber etwas auskennen, denken trotzdem noch, dass die Musik "rechst angehaucht" sei, wie eine Freundin letztens meinte....

Oder auch, wenn man hört, dass in Dortmund ein Mädchen aufgrund ihrer Klamotten vom Unterrricht ausgeschlossen wird.... Hallo???? Wo sind wir denn? Die Leute können doch nicht einfach, nur weil Skins und Gabbers bestimmte Klamottenmarken tragen, sagen, dass alle rechts sind!!!

Ich trage auch Pitbull, bin aber ganz bestimmt nicht rechts...

Selbst in den Medien werden wir doch grundsätzlich als "Gabberskins" dargestellt....

Pressefreiheit ist ja schön und gut, aber sooooo viel scheiss, wie die über Gabbers schreiben, ist doch wirklich nur noch arm...!

Wie kann ich einen Artikel schreiben, obwohl ich keine Ahnung habe, was das für Leute sind????

Ok ich denke mal, dass ich mich genung aufgeregt habe....

Die Musikrichtung Hardcore ist unpolitisch und will ganz bestimmt keine rechten Aussagen vermitteln, was wirklich lächerlich wäre, da ja auch einige der DJs Farbige sind.... Also woher dann diese dumme Gerede von wegen die Gabbers wären rechts???

Vielleicht wegen der Glatze? Nun ja die kommt eher von den Hooligans, die die ersten Anhänger von Gabber waren. Diese "Frisur" hat sich bis heute gehalten.... (Ich denke mal, dass das auch an der Hitze liegt, die immer auf den Partys ist?!) Es ist halt eine Frisur, die so typisch für die Gabbers ist, wie für Hippies die langen Haare.... Und das hat wirklich rein gar nichts damit zu tun, ob jm rechts ist oder nicht....

Natürlich gibt es immer ein Paar Leute, die nicht raffen, dass man als Gabber nicht rechts sein muss. Nur deswegen kann man nicht sagen, wir sind alle rechts ... Und es gibt auch Gabbers die rechts sind.... Genauso wie die nette Frau von nebenan rechts sein kann!!!! Mit der Musik hat das wirklich nichts zu tun!!!!

Hier noch ein Artikel zu dem Thema:

Sooo ich denke nicht das ich mir nochmal vorwerfen lassen muss das die Gabber (also auch ich) nichts gegen ihren schlechten Ruf tun!!!



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