drogen

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Erst ma möcht ich sagen, ich nehm keine Drogen, es machen viele Freunde von mir und ich weiß wie man daran kaputt gehn kann! Ich habe fast einen guten Freund von mir daran verloren und aus diesem Grund werde ich nie was nehmen, ich akzeptiere es, wenn es Freunde von mir machen wollen, es ist ihr Sache.

Die Wirkung von Ecstasy:

Die Wirkung des Ecstasy beginnt nach etwa 20 - 60 Minuten und dauert 4 - 6 Stunden an.

In der Bundesrepublik werden meist MDMA- und MDE-Präparate eingenommen.

Erwünschte Wirkungen:

Die Amphetamin-Derivate wirken aufputschend und stimulierend/anregend. Sie vermitteln ein Gefühl verstärkter Energie, setzen das Schlafbedürfnis herab und wirken euphorisierend. Die User berichten über ein gesteigertes, offeneres Mitteilungsbedürfnis, eine größere Kommunikationsfähigkeit und ein gesteigertes Selbstbewußtsein. Dabei empfinden sie eine besondere Harmonie mit dem Gesprächspartner und große Zärtlichkeit ihm gegenüber. Ecstasy gilt als "heartopener". Oftmals werden optische und akustische Halluzinationen erlebt, vor allem wenn die Amphetamin-Derviate mit anderen Wirkstoffen gemischt worden sind.

Unerwünschte Wirkungen:

Im Rahmen solcher Halluzinationen sind jedoch auch gravierende unerwünschte Wirkungen im Sinne von "horror-trips", wie sie nach der Einnahme von LSD erlebt werden können, bekannt. Weitere negative Wirkungen sind Unruhe, Nervosität und Gereiztheit. Es wird über Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, Psychosen und Übelkeit berichtet. Lang verdrängte unangenehme oder traumatische Erlebnisse können wieder ins Bewußtsein treten und zu bedrohlichen Ängsten oder schweren Depressionen führen. Es ist unter der Wirkung von Ecstasy eine erhöhte Neigung zum Selbstmord berichtet.

Es kann zur Ausprägung eines stereotypen Verhaltensmusters (setting) kommen.

Unter Ecstasy sind der Blutdruck erhöht und der Puls beschleunigt. In Folge der Flüssigkeits- und Elektrolytverluste kommt es zu einer zum Teil starken Erhöhung der Körpertemperatur.

Die Gefahren von Ecstasy:

akut - Ecstasy schaltet die Alarmwahrnehmung des Betroffenen aus !

Unter der Wirkung von Ecstasy werden die Alarmsymptome des Körpers nicht mehr wahrgenommen: Durst und Hunger, Schwindel, Unwohlsein, Erschöpfung oder Schmerzen (z.B. "Muskelkater") werden nicht rechtzeitig bewußt, um einem lebensbedrohlichen Kollaps, einer Art „Hitzschlag" des Körpers vorbeugen zu können. Dazu kommt es, wenn durch den extremen Flüssigkeitsverlust und die gesteigerten Abbauprodukte im Stoffwechsel (z.B. beim ekzessiven Tanzen) der Elytrolyt- und Flüssigkeitshaushalt entgleist. Die Körpertemperatur kann bis auf über 41°C ansteigen. Besonders gefährdet sind Ecstasy-User, die an Herzkrankheiten, asthmatischen Krankheiten, Epilepsien oder anderen Krankheiten leiden. Durch Abbauprodukte im Stoffwechsel (z.B. das Myoglobin, das bei starker körperlicher Anstrengung freigesetzt wird) kann die Funktion der Nieren und der Leber erheblich beeinträchtigt oder geschädigt werden, wobei es zum Leber- oder Nierenversagen kommen kann.

Bei gleichzeitigem Konsum mit Alkohol wird die Wirkung der Amphetamin-Derivate reduziert, die Nebenwirkungen nehmen jedoch stark zu.

Auch in Deutschland sind bereits einige akute tödliche Kollaps- und Erschöpfungszustände registriert.

Bislang sind akute Vergiftungen mit MDMA oder MDE eher selten, während sie bei der Anwendung von MDA, DOB und MBDB wesentlich häufiger beobachtet werden.


crystal

Substanz

Weißes (z.T. auch blau, rosa o. anders eingefärbtes), kristallines Pulver, wird in der Regel gesnieft. Sehr riskante Konsumform: Rauchen der freien Methamphetaminbase ("Ice"). Etwa 3-6 Tage nach Gebrauch im Urin nachweisbar. Im Unterschied zu ‚normalem‘ Speed sehr hoher Reinheitsgrad (90-100%). Verschnittstoffe: Paracetamol, Milchzucker, Coffein, Ephedrin. Methamphetamin wird auch bezeichnet als: Crystal, Perlik bzw. Pernik (czech.- Lebkuchen), Ice, Speed, Crystal-Speed, Pervitin®

Wirkung

Wirkdauer: 4-20 Stunden, bei höheren Dosierungen kann die Wirkung auch über 24 Stunden andauern - Adrenalin, Noradrenalin u. Dopamin werden freigesetzt. Erhöhte Aufmerksamkeit, gesteigertes Selbstbewußtsein, vermindertes Schmerzempfinden, kein Hunger- und Durstgefühl. Erhöhter Blutdruck, beschleunigter Puls und Atmung, verstärkte zwanghafte planlose motorische Aktivität, gesteigerter Rededrang.

Kurzzeit Nebenwirkungen

Auftreten können: Zittern, Unruhe, Schlafstörungen, erweiterte Pupillen, eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis, optische + akustische Halluzinationen, Aggressionen, Herzrhythmusstörungen. Bei Überdosis: Fieber, Schwitzen, trockener Mund, Schwindelgefühl, Zittern, Kollaps. An den darauffolgenden Tagen sind Depressionen, Trägheit, Paranoia, Extremhunger und 24- bis 48stündiger tiefer Schlaf möglich. Nebenwirkungen können bis zu 2 Wochen andauern.

Langzeit Nebenwirkungen

Nach längerem Konsum von Crystal können aggressives Verhalten, starker Gewichtsverlust, Hautentzündungen, Magenschmerzen, Magendurchbruch, Herzrhythmusstörungen, paranoide Wahnvorstellungen bis zur Amphetaminpsychose und Organblutungen auftreten. Toleranzentwicklung (man braucht größere Mengen). Gefahr starker psychischer und körperlicher Abhängigkeit.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen können beim Mischkonsum mit sämtlichen Drogen auftreten ! Besonders gefährlich sind Methamphetamin + Alkohol. Alkoholvergiftung möglich! Gleichzeitiger Konsum von Barbituraten (Schlafmitteln) + Methamphetamin kann zum Kreislaufzusammenbruch führen!

Safer Use

Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, psychischen Erkrankungen und labiler Persönlichkeitsstruktur sollten kein Crystal konsumieren! Alkoholfreie Getränke, viel Vitamin C! Während des Rausches solltest Du nicht Autofahren! Mischkonsum mit anderen Substanzen sollte unbedingt vermieden werden!

Gewinnung:

Amphetamine sind Aufputschmittel und vorwiegend synthetische Stoffe. Illegal werden sie in privaten Labors - meist unter schlechten Bedigungen - aus verschiedenen Grundstoffen hergestellt. Sie sind relativ leicht zu fabrizieren

Einnahme:

geschluckt, gesnieft oder gespritzt

Wirkung:

Sie wirken aufputschend, vermindern die Ermüdbarkeit, steigern vorübergehend die körperliche Leistung durch Wegfall der körpereigenen Schutzmechanismen. Sie werden genommen, um euphorische Gefühle zu erzeugen, um gut zu funktionieren und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Amphetamine hemmen den Appetit, wurden einige Zeit dazu medikamentoes eingesetzt, wegen hoher Nebenwirkungsrate aber aus dem Handel gezogen. Auch ist Doping mit diesen Substanzen möglich, aber leicht nachweisbar.

Risiken:

Die psychische Abhängigkeit kann ein hohes Maß erreichen. Auf Dauer führen sie zu Unrast und Schlaflosigkeit, wobei Wahnvorstellungen auftreten können. Der Bezug zur Realität geht verloren. Wegen der inneren Unruhe werden oft Schlafmittel eingenommen. Bei Langzeitgebrauch kann es zu einer Amphetamin-Psychose kommen - die nur schwer zu heilen ist - sowie zu Lungenhochdruck mit Kreislaufschädigung. Besonders ist das Risiko der unkontrollierbaren Rauschdauer und -intensität sowie der Nebenwirkungen, weil Reinheitsgrad und Zusammensetzung bei illegaler Produktion fast nie bekannt sind. Amphetamine, in der Szene als "Speed" bezeichnet, werden häufig anderen illegalenDrogen zur Wirkungsverstärkung beigemischt.

heroin

Andere Bezeichnungen: "H" (Eitsch), "Schore", "Material", "Mat", "Stoff", "Gift", "Age", "Braunes"... gehört zur Gruppe der Opiate (neben Opium und Morphium).

Ausgangsstoff für Heroin ist das bräunliche Rohopium, der getrocknete Saft der Mohnpflanze (papaver somniferum). Durch verschiedene Destillationsverfahren wird hieraus die sogenannte Morphinbase extrahiert und im weiteren durch chemische Behandlungen und Anreicherung u.a. mit Essigsäure zu Diacetylmorphin weiterverarbeitet. Dieses Endprodukt war zunächst als Hustenmittel und als Therapeutikum gegen Morphinabhängigkeit auf dem Markt.

Merkmale

weißes bis bräunliches kristallines Pulver mit einem Wirkstoffgehalt von 30 bis max. 90% (das in Deutschland gehandelte Heroin wird jedoch durch Beimischen von Füllstoffen auf 7 bis max. 20% gestreckt).

Heroin wird in abgepackten Päckchen/Plastiktüten verkauft und riecht in der Regel leicht nach Essigsäure

Gebrauch

Heroin kann geraucht, gegessen, gesnieft oder injeziert werden. Am häufigsten erfolgt die Einnahme von Heroin durch Inhalieren (auf Alufolie erhitzen und Einatmen über Mund und Nase, zumeist mit kleineren Röhrchen) oder intravenös (aufkochen mit Wasser und Vitamin C, um es dann auf eine Spritze aufziehen zu können). Zwar liegt die Effizienz der Wirkung beim Injezieren deutlich höher als beim Inhalieren - aber auch die Gefahr ungewollter Überdosierungen, Infektionen und Abzesse ist sehr, sehr hoch!

Abhängigkeit

die Gefahr, abhängig zu werden, ist bei Heroin außerordentlich hoch, höher als bei jeder anderen uns bekannten Substanz: schon nach wenigen Injektionen kann sich eine physische und psychische Abhängigkeit ausbilden es besteht eine besonders schnell auftretende Tendenz zur Dosissteigerung dies beruht auf einer abnehmenden Empfindlichkeit der Opiatrezeptoren im Gehirn

Wirkung

Psychisch:

schnell eintretende, einige Minuten anhaltende Euphorie, der sogenannte "Kick" oder "Flash". Heroin passiert aufgrund seiner Fettlöslichkeit die Blut-Hirn-Schranke wesentlich schneller als z.B. Morphin, sodaß es zu einer schlagartigen Anflutung des Wirkstoffes im Gehirn kommt. im Anschluß an den "Kick" folgt ein Zustand allgemeinen Wohlbefindens - eine ausgeglichene und ohne äußere Gründe glückliche Stimmungslage, die von hohem Selbstbewußtsein (der eigenen "Heroisierung") geprägt ist. Gegenüber Problemen und Konflikten wird der Konsument gleichgültig - der häufig quälende Alltag wird ausgeblendet. Die Reizabschirmung wird durch die seditativ-narkotische Wirkung und relative Schmerzunempfindlichkeit unterstützt.

Physisch:

lähmende Wirkung auf das Atem- und Hustenzentrum, was bei Überdosierung zum Atemstillstand führen kann. der Heroin-Rausch ist sehr rasch, heftig, aber auch von relativ geringer Dauer (1-4 Stunden). Schon nach kurzer Konsumzeit verblaßt der anfänglich so überwältigende "Kick", das anschließende "High"-Sein wird als Normalzustand erlebt. Dieser Zustand der relativen Schmerzunempfindlichkeit wird immer öfter herbeigeführt, um Entzugssymptome nicht spüren zu müssen.

Nebenwirkungen

Nach der Einnahme können Übelkeit und Erbrechen, Störung der Atemtätigkeit, Kreislaufzusammenbruch und Blutdruckabfall, Pulsverlangsamung, Verengung der Pupillen und Verstopfung auftreten.

Langzeitschäden

Bei Abhängigen treten nach Absetzen des Konsums schon nach 5-7 Stunden quälende Entzugserscheinungen auf. Sie reichen von leichtem (Naselaufen, Augentränen, Frieren, Schwitzen, Zittern, innere Unruhe) bis hin zu schwersten Entzugs-erscheinungen, wie Kreislaufzusammenbrüchen, hartnäckigen Schlafstörungen, Schmerzen und Krämpfen am ganzen Körper ("turkey"). Bei andauerndem Konsum können psychiatrische und neurologische Krankheitsbilder (z.B. manifeste Psychosen, psychische Störungen etc.) auftreten. Neben den Folgen der Langzeitabhängigkeit gibt es die direkten Gefahren, die von der Droge bzw. den Gebrauch der Droge angeben:

Überdosis; der sogenannte Drogentod tritt auf Grund der sedierenden Wirkung auf die Atmung ein.. HIV: durch Spritzentausch oder Prostitution besteht ein erhöhtes Risiko sich mit dem Aids Erreger zu infizieren. Hepatitis: eine Infektion mit diesen Erreger (versch. Typen: A, B, C,..) ist unter Heroin Konsumenten noch weitaus häufiger als mit HIV, da es sich um eine Tröpfcheninfektion handelt. Gerade bei Typ C ist eine Schädigung der ohnehin angegriffenen Leber die Folge, in 20 % ist der Verlauf tödlich, es kommt zur Leberzirrhose.

Safer use

Besser Rauchen oder Sniefen als Spritzen! Möglichst risikoarm, in ruhiger Umgebung konsumieren - besser nicht allein, damit im Notfall jemand Hilfe leisten kann! Bei Heroin unbekannter Herkunft und Qualität zunächst die halbe Dosis konsumieren, um eine eventuelle Überdosierung oder einen 'Shake' (siehe Hilfe) zu vermeiden! Mischkonsum verschiedener Substanzen unterlassen, da sonst die Wirkung unkalkulierbar wird und die Risiken steigen! (v.a. Alkohol + Heroin, Kokain + Heroin, Schlaf-/ Beruhigungsmittel + Heroin ergeben lebensgefährliche Mixturen!)

Das Spritzen von Heroin bringt unweigerlich Probleme mit sich. Diese kann man höchstens begrenzen, aber nicht vermeiden. Wenn Du Dich trotzdem für's Spritzen entscheidest, beherzige die folgenden Tipps!

Die Einstichstelle mit Alkoholtupfern desinfizieren - das verhindert die Entstehung von Abszessen (= eitrige Entzündungen unter der Haut, die zur Blutvergiftung führen können - unbedingt ärztliche Behandlung notwendig)! Besser große Nadeln (16er, 18er) verwenden, weil dadurch die Gefahr, sich die Venen zu durchstechen, geringer ist! Möglichst immer sauberes bzw. neues Spritzbesteck benutzen - es tut beim Spritzen weniger weh und man trifft besser! Vorrat an sterilen Spritzen und Nadeln zulegen! Zweiteilige Spritzbestecke sind besser als einteilige und als Insulinspritzen - damit reißt Du Dir die Venen auf! Nadeln und Pumpen niemals mit anderen Konsumenten gemeinsam benutzen und niemals den Stoff gemeinsam aufziehen und teilen - es besteht Infektionsgefahr (HIV, Hepatitis, Bakterien, Pilze)! Immer steriles oder frisches Wasser benutzen; Filter verwenden; Löffel stets gründlich reinigen; keinen Zitronensaft, sondern sparsam Ascorbinsäure(pulver) verwenden, wegen des Fruchtfleischs!

Die Wahl der richtigen Einstichstelle ist wichtig! Besonders riskant ist das Spritzen in die Venen am Hals, in der Leiste, in den Fußsohlen, in Fingern und in der Handinnenseite. Beim Spritzen: immer in Richtung Herz einstechen, da sonst die Venenklappen geschädigt werden! Blut anziehen (ist es dunkel - okay. Ist es hell/ schaumig - Du hast eine Arterie getroffen - Nadel rausziehen, nicht abdrücken)! Stets langsam einspritzen, sonst können Venen platzen!

Mußt Du mehrmals einstechen, wechsle unbedingt jedesmal die Einstichstelle! Wenn Dein Hunger auf den nächsten Druck besonders groß ist, solltest Du zunächst Rauchen oder Sniefen, um unerwünschte Verletzungen bei der Injektion zu vermeiden! Zu 'safer use' gehört auch 'safer sex'! Also denke daran und verwende immer Kondome! Sie schützen Dich speziell vor sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten!

Erste Hilfe im Notfall

Ein 'Shake' wird durch Schmutz und Beimengungen verursacht. Anzeichen sind Vergiftungserscheinungen wie Schüttelfrost und Krämpfe. Im Falle eines 'Shake': gut zudecken; heißen Tee (Schwarz- oder Kräutertee) trinken ! Krampfanfälle: häufig bei Mischkonsum mit Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Erstes Anzeichen: Verkrampfung von Händen und Gesicht. Maßnahmen: Kissen unter den Kopf, Gegenstände aus dem Weg räumen, Person nicht mit Gewalt festhalten ! Überdosierung/ Atemstillstand: immer Notarzt rufen, Mund-zu-Nase-Beatmung ! Bewußtlosigkeit: stabile Seitenlage, Atmung und Puls kontrollieren, versuchen zu wecken - falls keine Reaktion - Notarzt ! Grundsätzlich gilt: die Person nie allein lassen ! Im Zweifelsfall immer Rettungsdienst/ Notarzt rufen ! Beim Notruf 112 am besten "Atemstillstand (ohne Fremdverschulden)" angeben, die Polizei kommt dann nicht mit ! Heroin unterliegt dem BtMG. Besitz, Erwerb und Handel mit dieser Substanz sind strafbar!

kokain

Kokain ist ein weißes, geruchloses und kristallines Pulver, das bitter schmeckt. Die Droge ist illegal. Ihr hoher Preis sagt nichts aus über die Qualität. Um den Profit zu vergrößern, wird der Stoff gestreckt - mit wirkungslosen Substanzen, aber auch mit Amphetamin. Bei untersuchten Proben lag der Wirkstoffgehalt durchschnittlich bei 50% (min. 30%, max. 80%).

Gebrauch

Kokain wird meist geschnupft. Wird die Droge gespritzt, erhöht sich nicht nur das Risiko einer Überdosierung, sondern auch die Gefahr, süchtig zu werden. Auch zu Crack verarbeitetes Kokain, das auf Folie oder in einer Pfeife geraucht wird, weist ein hohes Abhängigkeitsrisiko auf. Das Schnupfen von Kokain ist die am wenigsten riskante Konsumform.

Wirkung

Kokain erhöht die Konzentration der körpereigenen Droge Dopamin (durch Blockade der Wiederaufnahme in die Nervenzelle). Dopamin steht im Zentrum des Belohnungssystems des Gehirns, das heißt, es löst eine Reihe von Gehirnfunktionen aus, die mit belohnenswerten Aktionen wie Sozialverhalten, Essen, Trinken und Sex in Verbindung gebracht werden. Je stärker die Dosis und je häufiger der Konsum, desto weniger kann das Hirn die Reizüberflutung verarbeiten.

Kokain gilt als Leistungs- und Egodroge: Es mindert Müdigkeit, Hunger und Durst und verleiht ein Gefühl der Euphorie und Stärke. Man fühlt sich nahezu unschlagbar.

Das Sexualverhalten nach Kokainkonsum ist individuell sehr verschieden und stark situationsabhängig: Kokain kann sowohl Potenzrakete als auch Lustkiller sein.

Mögliche Kurzzeitfolgen des Kokainkonsums

Erhöhte Reizbarkeit

Artikulationsschwierigkeiten und Sehstörungen

Schlaf- und Ruhelosigkeit

Die Gedanken werden fahrig.

Die Rückkehr vom Trip in die Alltagswelt kann von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Depressionen (einem "Crash") begleitet sein .

Folgen bei Dauerkonsum

Bei Dauerkoksern verstärken sich mit zunehmenden Kokainkonsum die Nebenwirkungen:
Psychische Störungen wie Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Aggressionsausbrüche und unbegründete Ängste.
Veränderung des Bewegungsverhaltens wie Hyperaktivität, nervöse Zuckungen und stereotype Bewegungen.
Zerstörung der nasalen Membrane und Nasentrennwand durch häufiges Sniffen.
Körperliche Abbau wie Krampfanfälle, Zittern, Leberschäden, Herzrhythmusstörungen und im Extremfall Herzinfarkt oder Hirnschlag.
Dauerhafter und intensiver Gebrauch begünstigt psychische Erkrankungen wie paranoide Psychosen und Halluzinationen.
Dauerkokser werden häufig als unsensibel, aggressiv und unsozial erlebt: Denn durch Kokain wird das Gehirn belohnt, ohne daß es sich der Konsument vorher verdienen mußte. Darum besteht die Gefahr, daß bei häufiger Anwendung das Sozialverhalten verlernt wird.
Beim chronischen Kokaingebrauch kann sich eine psychische Abhängigkeit entwickeln. Menschen mit Selbstwertproblemen tragen ein besonders großes psychisches Abhängigkeitsrisiko Ob eine körperliche Abhängigkeit als Folge des Kokainkonsums auftreten kann, ist umstritten
Beim Entzug von Kokainabhängigen kommt es zu schweren Depressionen, begleitet von der Unfähigkeit, Lust zu empfinden.

Mögliche Langzeitschäden:

Funktionsstörungen im Gehirn
Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

Kokainvergiftung:
Psychische Symptome einer Kokainvergiftung sind Aufregung (Agitiertheit), Feindseligkeit und Wahnvorstellungen. Erste körperliche Anzeichen sind Kopfschmerzen, Fieber und Krämpfe sowie Übelkeit oder Erbrechen bis hin zu Körperzuckungen. Es kann auch zu einem Anstieg der Herz- und Atemfrequenz sowie des Blutdruck, Blutzuckerspiegels und der Körpertemperatur kommen. Eine extrem hohe Körpertemperatur kann zum Hitzeschlag führen, der u.U. tödlich verläuft
Hinweise zu einem risikomindernden Umgang mit Kokain
erkundige dich vor dem Konsum nach der Qualität des Stoffes.
Nimm Drogen nur dann, wenn du dich gut fühlst und niemals alleine, sondern nur in Gesellschaft von Freunden oder guten Bekannten und zu einem besonderen Anlaß.
Begrenze die Dosis und vermeide häufiges Nachlegen.
Wenn der Konsum regelmäßig wird, solltest du eine gewisse Zeit ohne Konsum bleiben. Behalte die Kontrolle über deinen Konsum.
Sniffen ist die safeste Form des Kokaingebrauchs, das Kokain wirkt dann erst allmählich und hält in der Wirkung länger an, als bei anderen Gebrauchsformen.
beim i.V.-Gebrauch solltest du sauberes Spritzbesteck verwenden
Vermeide eine Überhitzung, indem du auf Partys Tanzpausen einlegst, dich in einen Chill-out-Bereiche begibst und regelmäßig genügend nichtalkoholische Getränke zuführst.
Anzeichen einer Überhitzung sind ein Ausfall des Schwitzens, Hitzekrämpfe in Armen, Beinen oder Rücken, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Erbrechen sowie Bewußtlosigkeit, plötzliches Ermüden oder starke Gereiztheit. Urinieren ist nicht möglich bzw. der Urin ist stark gefärbt.
Achte auf Safer Sex und Verhütung.
Kokain vermindert Deine Fahrtüchtigkeit. Fahre weder Auto oder Fahrrad, noch nimm sonst aktiv am Straßenverkehr teil.
Kokain sollte nicht bei Schwangerschaft, körperlichen und psychischen Voraberkrankungen sowie bei Gefühlsproblemen eingenommen werden. Der Mischkonsum mit Alkohol führt schnell zu Selbstüberschätzung. Bei der Kombination mit Ecstasy und Amphetamin können psychische Erkrankungen ausgelöst werden.
Und die Kombination mit LSD und psychoaktiven Pilzen macht den Wirkungsverlauf unberechenbar und kann eine ernsthafte Gefährdung der Gesundheit darstellen



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